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Landesverband Nordmark

 

 


Jungbläser

Jungbläserfreizeit des Landesverbands Nordmark in Lindau an der Schlei 2017

 

 

 

Die „fünfte Jahreszeit“ in Süderbrarup, der Brarupmarkt, (Jahrmarkt/Kirmes) fällt in diesem Jahr in das Wochenende der Jungbläserfreizeit in Lindau-Mühlenholz. Ein Höhepunkt beim Brarupmarkt ist der Brarupgottesdienst am Sonntagvormittag im Zelt auf dem Festplatz.
Hier sind die Jungbläser und –innen mit der Präsentation ihres bläserischen Könnens beteiligt. Unter der Leitung von unserem Landesposaunenwart Ralf Pohlmann eröffnen die Jungbläser auf musikalischer Art den Gottesdienst und nehmen die Besucher des Gottesdienstes auch am Veranstaltungsende noch einmal mit in die Musik der Blechbläser.

Vorausgegangen war die Freizeit, welche Ralf Pohlmann mit seinem Team
(Jens, Jörg Sara, Jonas, Magdalene, Jutta, Moni und Martin) im Gemeinschaftshaus in Lindau-Mühlenholz vom 24. – 31. Juli 2017 durchgeführt hatte. Aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern waren die 15 jungen Bläser/-innen im Alter von 8 bis 18 Jahren zum gemeinsamen Musizieren und Vertiefung ihrer Talente und Fähigkeiten zusammengekommen.
Wenn das gesteckte Ziel der Woche auch die musikalische Mitgestaltung in dem Gottesdienst war, gab es viele andere wichtige Dinge auf dieser Freizeit.

Nachdem die Zelte durch die Mitarbeiter auf dem Rasen aufgebaut und das Gemeindehaus für die Freizeit hergerichtet war, erschienen die Teilnehmer pünktlich mit ihren Utensilien, von Zahnbürste bis zum Instrument und richteten sich zunächst in den Zelten ein. Viele waren „Wiederholungstäter“, kümmerten sich aber liebevoll um die „Neuen“ und wiesen sie in die Ablaufmodalitäten, wie der traditionelle Sparziergang am Montagabend, ein.
Die erste Nacht im Zelt war vorbei, die Luftmatratze oder das Feldbett war noch gewöhnungsbedürftig, doch gut gelaunt traf man sich zum Frühstück und war gespannt, wie dieser Tag verläuft.

An diesem Tag regnete es nahezu durchgehend und man saß im Halbrund im Gemeindesaal und war gespannt, was Ralf als musikalischer Leiter präsentieren würde. Er nutzte die Gunst der Stunde. Atmungsübungen, Sitzhaltungen, Instrumentenkunde, Tonerzeugung durch das Mundstück, Blickrichtung zum Dirigenten und die Einigung über die gleiche Griffweise der Noten waren angesagt und schon war es Zeit zum Mittagessen

Magdalene gestaltete mit wechselnder Unterstützung von Jutta und Moni die Mahlzeiten von Frühstück, Mittag, Kuchen am Nachmittag, Abendbrot und ein Snack zum Tagesabschluss.
Am Mittwoch konnte man die Sonne sehen, die Temperaturen stiegen, die Blaseinheiten machten Spaß und zur Abkühlung wurde in der Schlei gebadet. Es war im Tageslauf auch genügend Zeit zum Chillen, um sich mit seinem Smartphone zu beschäftigen, Gesellschaftsspiele oder Tischtennis zu spielen oder ein Buch zu lesen. Ein Fußballspiel auf der grünen Wiese durfte nicht fehlen und die Bläserinnen hatten ihren Mädelabend, Gesichtspflege und Schokofondue.

Auf nach Flensburg ins Jump house (Trampolinpark) hieß es am nächsten Tag. Die Kinder und Jugendlichen tobten sich an dem Nachmittag auf den Trampolinen aus und entdeckten die Schwerelosigkeit ihres Körpers, während die älteren Mitarbeiter dem bunten Treiben eher zusahen.

„Befreit Leben“ war das Oberthema der abendlichen Andachten, angelehnt an das Martin Luther Jahr. Durch seine Feststellung:
„…allein durch die Schrift – allein durch den Glauben – allein durch die Gnade – allein durch Christus“ wurden anhand biblischer Texte diese Aussagen vertieft und dargestellt, dass Gott dich sehr gut gemacht hat und mit dir das Leben gestalten will. Du bist Gott wichtig, seine Liebe trägt dich, lass dich darauf ein.

Die anschließende Nachtruhe gelang nicht immer pünktlich, doch so nach und nach fand der eine und andere früher oder später in den Schlaf.
Der bläserische Unterricht gestaltete sich in den Tagen durch gemeinsames Blasen und je nach Leistungsstand auch in kleinen Gruppen oder Einzelbetreuung. Ralf, Jens und Jörg formten die Bläser und –innen zu einem Chor, der dann auch zum Brarupgottesdienst präsent war.
Es ist immer wieder erstaunlich, was in einer Woche bläserisch erarbeitet werden kann und es ist eine Freude zu sehen, dass sich ein musikalisches Miteinander in den unterschiedlichsten Leistungsstufen findet.
Gemeinschaftliches Miteinander in dieser großen Altersspanne ist nicht selbstverständlich, wird hier aber gelebt und durch das gemeinsame Interesse geprägt.

Ein gemeinsames Interesse fand sich auch am Samstagabend vor der Eisdiele in Süderbrarup. Dank der Freizeitteilnehmer, hatte der Eisverkäufer viel zu tun. (ein Dankeschön an Peter Walther).
Nachdem sich die Bläser und –innen am Sonntagmorgen „warmgeblasen“ hatten, konnte der Gottesdienst im Zelt beginnen.
Ein Mittagessen zusammen mit einigen Eltern der Teilnehmer und Gemeindemitglieder schloss sich dann als Abschluss auf dem Freizeitgelände an. Anschließend war das Suchen und Einpacken der persönlichen Sachen, von Zahnbürste bis zum Instrument, angesagt.
Na, dann Tschüss, die Verabschiedung begann und man teilte die Hoffnung, sich im nächsten Jahr zur Jungbläserfreizeit wieder zu sehen.

Peter Andersen, Lindau

Freizeitbericht 2016

 

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